Stiftung Trossen

 


 

 


Stiftung Trossen - im Überblick

Ziel der Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und Erziehung in den Bereichen Naturwissenschaft und Technik an der Fachhochschule Bingen, an der der Stifter studiert und gewirkt hat.

Die „Stiftung Trossen, Heimatliches Kulturgut Longuich-Kirsch“ wurde am 4. August 1999 als Stiftung Bürgerlichen Rechts von der Bezirksregierung Trier genehmigt und die Satzung am 7. August 1999 im Staatsanzeiger veröffentlicht. Im Jahr 2002 beantragte Alfred Trossen bei der Aufsichts- und Dienstbehörde Trier (ADD), den Zweck der Stiftung zu erweitern. Als wesentliche Neuerung wurde als weiterer Zweck der Stiftung die Förderung von Wissenschaft und Erziehung an der Fachhochschule Bingen eingeführt. Die Satzungsänderung wurde am 2.2.2004 von der Stiftungsaufsicht ADD genehmigt und am 8. März 2004 im Staatsanzeiger veröffentlicht. Der folgende Text gibt den entsprechenden Wortlaut in der Satzung (§ 2) auszugsweise wieder:

  1. Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  2. Zweck der Stiftung ist die Bewahrung und Förderung von heimatlichem und historischem Kulturgut von Longuich-Kirsch. Hierzu sollen der Verkaufserlös aus dem vom Stifter finanzierten, historischen Heimatbuch Longuich-Kirsch verwendet werden.
  3. Weiterer Zweck der Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und Erziehung in den Bereichen Naturwissenschaft und Technik an der Fachhochschule Bingen, an der der Stifter studiert und gewirkt hat. Die Stiftung soll Studierende der Naturwissenschaften fördern und unterstützen. Hierzu soll das verbleibende Stiftungsvermögen verwendet werden. Die Verwaltung der Förderung obliegt der Gesellschaft der Freunde der Fachhochschule Bingen e. V. , derzeit Berlinstraße 109, 55411 Bingen.

In seinem Testament hat Alfred Trossen sein gesamtes Vermögen der Stiftung Trossen hinterlassen. Die Stiftung Trossen muss das Vermögen bzw. das Kapital ungeschmälert erhalten. Die Erträge sind für gemeinnützige, steuerbegünstigte Zwecke zur Förderung der Wissenschaft und Erziehung in Technik und Naturwissenschaft an der Fachhochschule Bingen zu verwenden.

Portrait Alfred Trossen

Der Stifter Alfred Trossen

Seit 1963 unterhielt Alfred Trossen ein eigenes Ingenieurbüro in Bingen. Hier wurden Elektronik-Geräte für militärische Anwendungen und für die Industrie entwickelt. Elektronische Spannungsregler der Typenreihe TR 30 und TR 31 wurden für Generatoren bis 500 kVA entwickelt, die vor allem bei militärischen Anlagen der US-Airforce , US-Army und der NATO eingesetzt wurden, weil hier hohe Anforderungen an die Konstanz und Zuverlässigkeit der Stromversorgung gestellt wurden. Diese Geräte begründeten die Basis des Ingenieurbüros von Alfred Trossen.

 

Eine weitere Erfindung waren die Regelgeräte RGU 3 und RGU 5, die zur automatischen Einstellung der optimalen Arbeitsweise von großen Elektrofiltern dienten. Diese Filter sorgten für die Reinigung der Abgase und Verminderung der Schadstoffemissionen von Industrieanlagen, z. B. Stahlwerke. Die Geräte wurden in alle Welt geliefert.

Nachruf der Gesellschaft der Freunde der Fachhochschule Bingen

Die Förder­maß­nahmen der Stiftung Trossen

Gemäß dem erweiterten Stiftungszweck wurden in den vergangenen Jahren die besten Diplomarbeiten eines Jahrgangs prämiert. Die Stiftung Trossen hat ab 2004 im Rahmen der GdF-Prämierungsfeier die beste Absolventin bzw. den besten Absolventen des Studienschwerpunktes „Nachrichtentechnik“ ausgezeichnet, weil Alfred Trossen aufgrund seiner eigenen Ausbildung und beruflichen Tätigkeit diesem Studiengang besonders verbunden war. Entsprechend den finanziellen Möglichkeiten war dieser Preis mit 250,00€ dotiert, da der Betrag aus den Zinsen des Anfangskapitals erwirtschaftet wurde. Im Jahr 2009 wurde der Betrag auf 500,00€ aufgestockt.

In den zurückliegenden Jahren wurde der Preis zusammen mit einer Urkunde an die ausgewählten Kandidaten durch die Gesellschaft der Freunde der TH Bingen vergeben.

Lebenslauf von Alfred Trossen

Geboren

21. Januar 1929 in Longuich in der „Alten Mühle“. Vater: August Trossen, Mühlenbesitzer; Mutter: Katharina Trossen, geb. Barthelmes

1936 - 1948

Volksschule Longuich, Friedrich-Wilhelm-Gymnasium Trier

1948 - 1951

Ausbildung zum Radiotechniker in Trier, (Fa. Eugen Schulz)

1951 - 1955

Leitende Stellung im Radio- und Fernseh-Service, (Fa. Pesé, Trier)

1955 - 1959

Ingenieurstudium der Nachrichtentechnik an der, Fachhochschule Bingen

1959 - 1974

Dozent, Lehr- und Forschungstätigkeit im Fachbereich Elektrotechnik an der Fachhochschule Bingen (nebenberuflich)

1963 - 1989

Eigenes Ingenieurbüro in Bingen, Elektronik-Entwicklung für militärische Geräte und industrielle Anwendungen

1971 - 1990

Mehrere USA- Aufenthalte (Gesamtdauer ca. 1 Jahr)

Seit 1990

Altersruhesitz in Longuich, Mühlenstraße 4

Gestorben

29. September 2006

Mitglieder

Dr.-Ing. Klaus-Werner Linneweber
1. Vorsitzender

Prof. Dr.-Ing. Dieter Heuer
2. Vorsitzender

 

MITGLIEDER DES BEIRATS

Ulrike Esch
Vorsitzende | Finanzberaterin

Prof. Dr. rer. pol. Sabine Heusinger-Lange
TH Bingen, Fachbereich 2 – Technik, Informatik und Wirtschaft

Prof. Dr. jur. Gerhard Roller
TH Bingen, Fachbereich 1- Life Sciences and Engineering

Dipl.-Ing. (FH) Rainer Meisser
Dekra Partner Bingen, Mitarbeiter

Peter M. Huwer 
Freies Mitglied

Kontakt

Sitz der Stiftung
Gesellschaft der Freunde der Technischen Hochschule Bingen
Berlinstr. 109
55411 Bingen

1. Vorsitzender
Prof. Dr.-Ing. Klaus-Werner Linneweber
T. +49 6721 994022
E. linneweber[at]t-online.de

2. Vorsitzender
Prof. Dr.-Ing. Dieter Heuer
T. +49 2762 - 1658
F. +49 2762 - 929 736
E. heuer-1[at]t-online.de

ein eingetragener, gemeinnütziger Verein,

der am 01.06.1950 gegründet wurde.


Sie begreift sich als unterstützender Partner und Freund der
Studierenden, der Professoren und der wissenschaftlichen Einrichtungen
der Technischen Hoschschule Bingen.

 


 






 



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